Nähere Informationen zur Demo und Downloadadressen findet ihr in der Sektion Downloads - Demoversion.


Das Tutorial mit Tuvok. Ein paar Hüpf-,
Duck- und Renneinlagen
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Es geht los!
Wow, das war eine Nacht! Dank einer zur Zeit wirklich lahmen Downloadgeschwindigkeit mußte ich das HALO Video noch nachts um 3 Uhr runterladen (Der Download lief schon seit einigen Stunden). Plötzlich kam der Hammer: Am Samstag Morgen, um 03:05 Uhr meldete sich Brian Pelletier im Forum bei Raven Software. Die Demo sei fertig und läge in Kürze auf den Servern zum Download bereit. Schnell Newsletter schreiben, den Downloadmanager anwerfen, News in den Rechner hacken und und und. Gute 16 Stunden später war das File endlich da... und wer sich nur einigermaßen auf das Spiel freut, der wird sicher nicht enttäuscht!

Was gibt's zum Inhalt zu sagen?
Sicherlich habt Ihr mitbekommen, dass die Demo satte 120 MB groß ist. Da stellt sich natürlich die Frage: Wozu der Aufwand? Hier also eine Inhaltsliste:
  • 3 vorgerenderte Zwischensequenzen
  • Etliche ingame Zwischensequenzen
  • Das Tutorial, geleitet von Tuvok
  • Die ersten beiden Missionen aus dem Singleplayer (Unterteilt in je 3 Level)
  • Begegnungen mit den Borg, Hirogen und Klingonen
  • Multiplayersupport inklusive Bots
  • Etliche Skins, einschließlich der Brückenbesatzung
  • Holomatch auf 2 Karten
  • 5 von insgesamt 9 Waffen


Das Tutorial

Das erste Mal: Klopperei mit Hirogen
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Wenn man sich schon 120 MB runterlädt, dann kann man auch das Tutorial durchspielen, selbst als alter FPS Haudegen. Für Einsteiger ist dieser Teil sicherlich besonders praktisch und interessant. Wer liest bei 3D Shootern schon gerne Handbücher wegen der Steuerung? Egal, also gleich zu Beginn erstmal ab auf's Holodeck. Nach einer kurzen Begrüßung und Einleitung durch Tuvok folgen ein paar grundlegende Bewegungen, wie z.B. Springen und Kriechen. Für Trekkies sicher spaßig: Wir dürfen endlich mal selber durch eine Jefferies Röhre krabbeln ("Is datt eng hier"). Danach kommt ein Schnitt. Wir stehen vor einem Lavasee. Tuvok erklärt den Anzug des Spielers. Kaum über den See gehüpt und schon dürfen wir das gerade Gelernte auf einem klingonischen Schiff ausprobieren. Besonders gelungen: Zwischen diesen Wechseln gibt es keine Ladezeiten. Das Bild wird kurz weiß und schon steht man in der neuen Umgebung, wie auf einem echten Holodeck eben! Direkt im Anschluß geht es endlich an die Waffen. Nach einigen Schießübungen mit der Phaser Rifle auf kleine Scheiben können wir endlich die ersten Gegner ins Visir nehmen: Einen Haufen Hirogen. Praktischerweise liegt dort gleich eine Scavenger Gun rum (Die könnte doch glatt zu einer meiner Lieblingswaffen werden...)! An dieser Stelle ist auch dem FPS Freak klargeworden: "Hoppla, hier liegt ja keine Munition rum". Yo, so isses. Entweder liegt eine Waffe rum die ein Gegner verloren hat, oder Ihr müßt sowohl den Kampfanzug als auch die Waffen an bestimmten Ladestationen wieder auffrischen. Wie dem auch sei, nach dem Hirogentraining ist Sense, das Tutorial ist absolviert und der Spieler landet wieder im Hauptmenü.


Die Distribution Nodes (Verteilerknoten)
sind sehr wichtig. Sie legen alle Borg
und Kraftfelder in der Nähe lahm
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Energie! Der Singleplayer Modus
Ab hier wird's spaßig und spannend! Nach einer kurzen Einleitung durch Captain Janeway landen wir auf einem Borg Schiff... und der Rest vom Hazard Team ist nicht auffindbar. Also ziehen wir los um sie zu suchen. Gleich zu Beginn zeigt sich eines: Elite Force ist nicht wie viele andere Star Trek Spiele! "Schieße ich jetzt auf den Borg vor mir?" ist eine Frage die sich ein FPS - Zocker sicherlich gleich zu Beginn stellen wird. Die Jungs steigen aus ihren Alcoven, gehen auf den Spieler zu, reparieren andere Borg und tun auch sonst alles um den Spieler auf Trab zu halten. Kurz: Die Atmosphäre stimmt von der ersten Sekunde an zu 100 Prozent! Der Spieler hat gleich mehrere Methoden sich die Gegner vom Hals zu halten. Lieber jeden Borg einzeln abballern oder die Jungs in eine Falle locken und dann eine Leitung an der Wand zerschießen?!

Das Lustige ist: An diesem Punkt hat die Story noch nichtmal angefangen! Nur eines sei gesagt: Irgendwie fängt das Spiel an wie viele Folgen der Serie. Irgendwie ist alles nicht das, was es zu sein scheint. Naja, Ihr werdet

Das passiert bei einem kaputten
Distribution Node. Diese Ruhe...
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wissen was ich meine, sobald die ersten 3 Level geschafft sind! Schon recht bald trefft Ihr Euer erstes Crewmitglied, Eric Biessman. Wie Ihr in unserer Hazard Team Sektion nachlesen könnt soll Eric ein richtiges Plappermaul sein... nun... korrekt! Ihm fällt einfach immer irgendwas ein. Die Stimmung profitiert davon ungemein! Neben nützlichen Sachen wie "Vorsicht, hinter Dir!" gibt es dann die Biessman'schen Sprüche: "Hey, wenn Du in 5 Minuten nicht zurück bist komme ich nicht nach um Dich zu suchen!". Was mir persönlich aufgefallen ist: Die Jungs scheinen wirklich nützlich zu sein! Ich denke mal fast alle kennen Wegbegleiter aus anderen 3D Shootern. Geht's nur mir so oder sind die wirklich entweder im Weg oder relativ nutzlos? Mir ist Eric nicht EIN MAL vor die Flinte gelaufen! Ich freue mich jetzt schon auf die späteren Missionen mit dem Hazard Team an meiner Seite.

Genug von der ersten Mission, Ihr sollt schließlich selber noch etwas von der Story haben. Nach einer etwas mißglückten Aktion landen wir wieder... na Ihr werdet's ja sehen... jedenfalls auf der Voyager. Kaum da, gibt's auch schon wieder Alarm. Die Voyager wird von einem fremden Schiff angegriffen, wie einige von Euch eventuell

Huhu! Na die kennen wir doch?!
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schon in einigen der bereits veröffentlichten Videos gesehen haben. Nach einigen Fehlversuchen den Gegner friedlich zu stellen landet die Voyager schließlich auf einem Schiffsfriedhof. Besonders bemerkenswert: Die Art wie Raven die Story erzählt. Ingame Zwischensequenzen und die vorgerenderten Sequenzen gehen nahtlos ohne Ladezeiten ineinander über. Man ist wirklich mittendrin! Dummerweise ist die Voyager nicht Superman und daher leider auch nicht "unkaputtbar". Wie es bei Star Trek so üblich ist passiert natürlich wieder alles auf einmal. Der Warpkern droht zu brechen. Drei mal dürft Ihr raten wer gerade die passenden Klamotten am Körper hat um dieses Problem zu lösen! Na? Richtig, unser Hauptcharakter natürlich! Order deswegen: "Auf zu Deck 11 und B'Elana im Maschinenraum helfen". Allerdings ist noch etwas typisch: Das Erste was ausfällt ist natürlich der Turbolift... Also müssen wir uns einen anderen Weg suchen!

In der zweiten Mission gibt es daher nichts zum Schießen. Dafür wird eine Sache sehr schnell klar: Das Scriptsystem ICARUS ist enorm! Wer Half-Life kennt wird wissen wie gut gescriptete Ereignisse ablaufen können,

NPCs gehen Ihrer Aufgabe nach
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und vor allem: Wie stark sie zur Atmosphäre beitragen. Spätestens JETZT sollten alle Fans des Valve Shooters wach werden. Die Ereignisse bei Elite Force sind noch besser! Hier kann der Spieler solche Ereignisse unterbrechen und so Einfluß auf das Spiel nehmen! Auch hier möchte ich nicht zuviel verraten, aber ich denke einige von Euch kennen die Szene mit dem explodierenden Korridor schon aus Spielezeitschriften bzw. älteren Screenshots. Nur eine Sache: SPIELT DIESE STELLE! Eine weitere Neuerung im Vergleich zu den letzten Spielen aus diesem Genre: Wenn jemand sagt "schnell, sonst passiert was", dann meint diese Person das auch so! Wer nicht schnell genug durch den Maschinenraum rennt, der wird die längste Zeit Offizier gewesen sein und bald nur noch als heißer Dampf im Weltraum existieren (Der dann allerdings sehr schnell wieder abkühlt, ich weiß... bevor ich gleich Mails von Weltraumfreaks bekomme *g*)! Soviel zum Singleplayer! Spielt es selber, es lohnt sich!

Der Multiplayer Modus
Eines gleich vorweg: Wer im Hauptmenü von Elite Force nach einem Menüpunkt "Multiplayer" sucht, der wird lange dran sein! Die beiden Spielmodi sind vollständig voneinander getrennt. So muß man als Zocker auch

Bricht er jetzt oder was?
Der Warpkern der USS Voyager
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gleich von Beginn an 2 unterschiedliche Dateien starten. Generell brauche ich zu diesem Modus eigentlich nicht viel sagen, oder?! Die Demo enthält 2 Karten. Eine auf einem Borg Schiff, die Andere spielt auf einem klingonischen Vehikel. Glücklicherweise sind bereits in der Demo einige Bots mit dabei, damit auch Solospieler schonmal einen Einblick gewinnen können. Als Spielmodus steht leider nur das simple Holomatch (= Deathmatch) zur Verfügung. Anders als im Solospiel findet Ihr hier aber mehr als nur 3 Waffen. Zum Phaser, der Phaser Rifle und der I-Mod kommen hier die Scavenger Gun und die Tetrion Rifle dazu. Wer Lust hat und noch einige Freunde kennt die ebenfalls die Demo haben, der kann auch ein TCP/IP Spiel starten und sich so gegenseitig beharken.

Fazit
Tja, was läßt sich im Endeffekt sagen?! Die Grafik ist Sahne, das Gameplay stimmt, die Story scheint zu passen, die Atmosphäre ist einzigartig! Viele werden allerdings sagen: "Woa, ist das kurz"! Irgendwie

Wer das wohl wieder saubermachen darf?
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haben sie damit sogar recht. Der Solospieler Teil der Demo läßt sich sehr schnell durchspielen, hat allerdings den Vorteil, daß es mehrere Möglichkeiten gibt und man auf diese Weise länger motiviert bleibt (Marke: "Drücke ich den Knopf bevor oder nachdem mein Kollege in Sicherheit ist?"). Ansonsten läßt sich nur sagen: Wer Trekkie ist wird die Demo mögen, wer ein Freund von 3D Shootern ist wird die Demo mögen, wer beides ist wird sie sowieso lieben... und wer damit noch nicht soviel am Hut hat sollte warten bis die Demo auf einer Heft-CD erscheint und dann spielen! Wer Elite Force nicht spielt verpaßt den Anwärter auf den besten First Person Shooter des Jahres 2000! Lediglich im Multiplayer wäre ein wenig Feintuning noch ganz nützlich. Ich spiele selber gerne Q3A usw., aber der Gamespeed im MP ist dermaßen hoch, daß das Spiel schon fast zu hektisch wird. Auch am Waffenbalancing sollte noch ein wenig gearbeitet werden...

Zum Schluß noch ein Hinweis auf unser Demo Feedback! Hier könnt Ihr Eure Meinung zur Demo ablassen. Die Daten werden gesammelt, übersetzt und dann direkt an Brian Pelletier, den Projektleiter von Elite Force bei Raven Software, weitergeleitet. Also meldet Euch und macht mit!


Ein Klingone im Tutorial
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Ein paar denksportliche "Wo geht's
lang" Aufgaben gibt's auch
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